Beschreibung der Studie

In Abwesenheit eines Heilmittels für Demenz, stellt Bewegungsförderung einen vielversprechenden Ansatz dar, um hemmend auf das Fortschreiten der Krankheit einzuwirken. Aktuell fehlt jedoch gesichertes Wissen hinsichtlich der optimalen Ausgestaltung von Bewegungsangeboten für Menschen mit Demenz, speziell im Hinblick auf das Versorgungssetting Pflegeheim. Um ein praxistaugliches und zugleich wissenschaftlich fundiertes Bewegungsangebot für Menschen mit Demenz zu schaffen, haben Forschende, Pflegepersonen und Menschen mit Demenz gemeinsam ein Bewegungsprogramm entwickelt, welches im Rahmen der vorliegenden Studie erstmals pilotiert wird. Das entwickelte Bewegungsprogramm, welches die Balance, Kraft und Ausdauer trainiert, wird für den Zeitraum von 12 Wochen, zweimal wöchentlich mit der Dauer von jeweils 60 Minuten in fünf Pflegeheimen durchgeführt. Zielgruppe des Bewegungsprogramms sind Menschen mit Demenz, die in einem Pflegeheim wohnen, an einer leichten oder mittelgradigen Form von Demenz leiden und nicht bettlägerig sind. Ziel der Studie ist es zu überprüfen, welchen Effekt das Bewegungsprogramm auf die Mobilität, die Gangleistung, die Alltagsaktivitäten, die Lebensqualität und die Kommunikationskompetenzen bei Menschen mit Demenz hat.

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Studiendetails

Studienziel Funktionale Mobilität: gemessen mit Timed Up and Go Test; Physische Leistungsfähigkeit (Balance, Ganggeschwindigkeit, Kraft der unteren Extremitäten): gemessen mit Short Physical Performance Battery (SPPB); Gangeigenschaften: gemessen mit Ganganalysesystem GAITRite; Aktivitäten des täglichen Lebens: gemessen mit Bayer ADL-Skala (B-ADL); Lebensqualität: gemessen mit QUALIDEM (deutsche Version). Alle Parameter werden vor (t0) und nach der Intervention (t1) erhoben.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 65
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Fonds Gesundes Österreich

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Bestehende Demenzdiagnose, Krankheitsstadium der leichten bis mittelgradigen Demenz (MMSE-Wert: 10-26); In einem der fünf teilnehmenden Pflegeheime lebend; Die Person hat während der letzten 6 Monate nicht an einem strukturierten Bewegungsprogramm teilgenommen; Die Person möchte gerne an einer 12-wöchigen Bewegungsintervention teilnehmen; Einverständniserklärung des behandelndes Arztes, der zuständigen Pflegedienstleitung und des/der Teilnehmen selbst.

Ausschlusskriterien

  • Bettlägerigkeit

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In Abwesenheit eines pharmakologischen Heilmittels stellt Bewegungsförderung einen vielversprechenden Ansatz dar, um hemmend auf die Krankheitsprogression einzuwirken. Dennoch besteht aktuell eine Vielzahl an Forschungslücken hinsichtlich der optimalen Ausgestaltung von Bewegungsangeboten für Menschen mit Demenz, speziell im Hinblick auf das Versorgungssetting Pflegeheim. Ziel der vorliegenden Studie ist es daher die Wirksamkeit eines transdisziplär entwickelten Bewegungsprogramm speziell für Menschen mit Demenz im Pflegeheim zu überprüfen. Das entwickelte Multikomponenten-Bewegungsprogramm wird für den Zeitraum von 12 Wochen, zweimal wöchentlich mit der Dauer von jeweils 60 Minuten in fünf Pflegeheimen durchgeführt. Die Wirksamkeit des entwickelten Bewegungsprogramms wird durch ein randomisiertes und kontrolliertes Forschungsdesign überprüft, dabei werden die Zielparameter Mobilität, erhoben mit der Short Physical Performance Battery (SPPB), dem Timed Up and Go Test (TUG) und dem Ganganalysesystem GAITRite, Aktivitäten des täglichen Lebens, erhoben mit der Bayer ADL-Skala (B-ADL), Lebensqualität, erhoben mit dem QUALIDEM und Kommunikations- und Interaktionsfertigkeiten, erhoben mit dem Assessment der Kommunikations- und Interaktionsfertigkeiten (ACIS), vor (t0) und nach der Intervention (t1) untersucht.

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