Beschreibung der Studie

„SAFE® - Urvertrauen“ ist eine Kurzzeitintervention für junge Eltern-Kind Triaden. Sie wird – als möglichst niederschwelliges Programm – in Form von Hausbesuchen angeboten und zielt auf eine sichere Bindungsentwicklung zwischen dem Säugling/Kleinkind und seinen Eltern ab. Eine wichtige Komponente ist dabei der Einbezug beider Elternteile in die gesamte Intervention. Eine andere Komponente ist der Fokus auf die Mentalisierungsfähigkeit oder die reflexiven Fähigkeiten der Eltern, also auf das Vermögen, sich in die Wünsche, Absichten, Gefühle und Gedanken einer anderen Person hineinversetzen zu können. In der Intervention soll die Mentalisierung über das Kind ebenso verstärkt und gefördert werden, wie die Reflektion über den Partner/ die Partnerin und sich selbst. Dieses Konzept soll der Wichtigkeit der Co-Parenting Qualität, also der Fähigkeit der Eltern, den gemeinsamen Übergang zur Elternschaft gut zu bewältigen und ein Bündnis als Eltern einzugehen, Rechnung tragen. Die begleitende Längsschnittstudie beginnt schon in der Schwangerschaft und begleitet die Familie über fünf Untersuchungszeitpunkte bis zum ersten Geburtstag des Kindes.

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Studiendetails

Studienziel Klassifikation des kindlichen Bindungsverhaltens an Vater bzw. Mutter Methode: Fremde Situation (Ainsworth, Blehar, Waters, & Wall, 1978) mit Mutter und Kind im 12. Lebensmonat des Kindes und mit Vater und Kind im 15. LM des Kindes. Mögliche Klassifikationen: sichere Bindung, unsicher vermeidende Bindung, unsicher ambivalente Bindung, desorganisierte Bindung
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 731
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Institut für Early Life Care
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Eltern, die ihr erstes Kind erwarten und in einer Beziehung leben, Alter über 18 Jahre

Ausschlusskriterien

  • psychotische und/oder manische Symptomatik der Eltern, unzureichende Kenntnis der deutschen Sprache, Drogenkonsum und schwere Gesundheitsprobleme der Mutter und/oder des ungeborenen Kindes, pränatale Komplikationen

Adressen und Kontakt

Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Salzburg

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Ratgeber öffnen

Eine neu entwickelte Kurzzeit-Intervention für junge Eltern-Kind-Triaden, soll in einer Studie bezüglich ihrer Wirkung auf die Eltern-Kind-Triade getestet werden. Die Intervention zielt auf eine sichere Bindungsentwicklung zwischen dem Säugling/Kleinkind und seinen Eltern ab. Eine wichtige Komponente ist dabei der Einbezug beider Elternteile in die Intervention. Eine andere Komponente ist der Fokus auf die Mentalisierungsfähigkeit oder die reflexiven Fähigkeiten der Eltern, also auf das Vermögen, sich in die Wünsche, Absichten, Gefühle und Gedanken einer anderen Person hineinversetzen zu können. Diese Fähigkeit der Eltern, die Innenwelt des Babys oder Kleinkinds empathisch zu verstehen, hat sich als besonders bedeutsam für die Entwicklung einer sicheren Bindung herausgestellt (Fonagy, Steele, Steele, Moran, & Higgitt, 1991; Meins, Fernyhough, Fradley, & Tuckey, 2001). In der Intervention soll die Mentalisierung über das Kind ebenso verstärkt und gefördert werden wie die Reflektion über den Partner/ die Partnerin und sich selbst. Dieses Konzept soll unter anderem der Wichtigkeit der Co-Parenting Qualität, also der Fähigkeit der Eltern, den gemeinsamen Übergang zur Elternschaft gut zu bewältigen und ein Bündnis als Eltern einzugehen, Rechnung tragen. Die Intervention soll – als möglichst niederschwelliges Angebot – über sechs Monate bei der Familie zuhause durchgeführt werden und insgesamt 6 Einheiten umfassen. Die begleitende Studie wird zweiphasig durchgeführt: Eine der Hauptstudie vorausgehende Pilotstudie soll die Durchführbarkeit der Intervention sowie der Untersuchungszeitpunkte erheben und umfasst alle für die Hauptstudie geplanten Untersuchungszeitpunkte und -instrumente sowie den gleichen Ablauf der Intervention. Die Hauptstudie evaluiert die Wirksamkeit der Intervention auf die Bindungsentwicklung. Die Studie setzt im dritten Trimester der Schwangerschaft an und begleitet die Familie bis zum ersten Geburtstag des Kindes. Zu insgesamt vier Untersuchungszeitpunkten werden umfassende Einflussfaktoren auf psychischer, sozialer und physiologischer Ebene erfasst.

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