Beschreibung der Studie

Mit dieser Studie hoffen wir die Sicherheit des Konsums von klaren Flüssigkeiten bis zu zwei Stunden vor der Operation zu demonstieren. Wir wollen die Auswirkung der routinemässigen Nüchternzeiten auf das Magen-Volumen und den pH-Wert untersuchen. Aus diesem Grund wollen wir den Magensaft in Menge und Ph Wert untersuchen. Die erste Gruppe (60 Patienten) muss sich an die routinemässig präoperativen Fastenzeiten halten. Der zweiten Gruppe von weiteren 60 Patienten wird erlaubt, ein PreOp-Drink am Abend und ein weiteres Mal zwei Stunden vor dem Eingriff zu sich zu nehmen. Weiters wollen wir das Auftreten von postoperativer Übelkeit und Erbrechen (PONV) und den Einfluss von PreOp auf Hunger, Durst, Müdigkeit und Schwäche, im Vergleich zu den normalen Fastenzeiten bewerten.

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Studiendetails

Studienziel Mit dieser Studie hoffen wir die Sicherheit des Konsums von klaren Flüssigkeiten bis zu zwei Stunden vor der Operation demonstrieren zu können. Magensaftmenge wird zu diesem Zweck gastroskopisch gewonnen und in Menge und pH vermessen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Medizinische Universität Wien

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Kinder im Alter von 2- 18 Jahren- mit routinemässig geplanter Gastroskopie

Ausschlusskriterien

  • Diabetes
  • akute wie chronische gastrointestinale -Obstruktionen
  • erhöhter abdominaler Druck ( z.B. Aszites)
  • Magensäurehemmer Therapie
  • Cortisontherapie
  • Patienten welche eine Blitzintubaton benötigen

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Hintergrundinformationen: Prozessoptimierung bietet die Möglichkeit, Qualität, Sicherheit und Effizienz der medizinischen Versorgung zu verbessern. Verschiedene Ansätze existieren in einer prä-, peri-und postoperative Betreuung. Eine wichtige präoperative Verfahrenssicherheit ist die präoperative Fastenzeit. Kindern, wie Erwachsene, müssen vor dem operativen Eingriff fasten, um das Volumen und die Säure des Mageninhalts zu reduzieren. Es ist allgemein anerkannt, dass das Fasten das Risiko der Regurgitation und der Aspiration von Mageninhalt während der Narkose und Operation verringert. Pädiatrische Fasten Leitlinien an unserem Institut sind 6h für Feststoffe, 4h für Muttermilch, und 2h für klare Flüssigkeiten, die im Einklang mit den Leitlinien der skandinavischen präoperative Fastenrichtlinien ist. Ein chirurgischer Eingriff kann ein ermüdendes und belastendes Ereignis für die Kinder und ihre Eltern sein. Die kleinen Patienten werden aus ihrer täglichen Routine genommen und die Angst vor dem Eingriff kann zu unkooperativem Verhalten führen, das die sichere Leistungen der anästhesiologischen und chirurgischen Verfahren erschwert. Zusätzlich übermäßiges präoperatives Fasten kann die Angst der Patienten weiter erhöhen und die Compliance der Patienten für die notwendigen präoperativen Verfahren verringern, insbesondere bei sehr kleine Kinder. In der Literatur wird keine Erhöhung der Komplikationen wie pulmonale Aspiration gefunden, wenn die präoperative Fasten Leitlinien zu einem weniger strengen Zeitrahmen geändert werden. Die Entleerungszeit für klare Flüssigkeiten ist etwa 30 Minuten bei Kindern und wurde von Schmitz et al mittels Magnetresonanztomographie (MRT) untersucht. Lange präoperative Fastenzeiten haben zusätzliche schädliche Auswirkungen. Ein übermässig langes Fasten erhöht die postoperative Übelkeit und Erbrechen (PONV) bei Kindern (Ansteigend durch das Alter des Patienten). Die Reduktion der postoperativen Schmerzen bei pädiatrischen Patienten nach Tonsillektomie wurden auch nach präoperativen Fastenzeiten beschrieben. Zudem konnte Faria et al eine verminderte Insulinresistenz bei jungen Frauen nach dem Verzehr eines Kohlenhydratgetränks, 2 Stunden präoperativ demonstriert. Die präoperative Einnahme eines Glutamin (GLN) und Kohlenhydrat hältigen (CHO) Getränks scheint die Insulinresistenz (IR) und antioxidative Abwehr zu verbessern und verringert die Entzündungsreaktion nach Video-Cholezystektomie.

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