Beschreibung der Studie

Aufgrund möglicher negativer Effekte von Narkosemittel auf das sich entwickelnde kindliche Gehirn, wollen wir untersuchen, ob Kinder überhaupt einer Schlafmedikation in Kombination mit einer Lokalanästhesie bedürfen. Aus diesem Grund wollen wir die Schlaftiefe bei Kinden im Alter von 0-3 Monaten, welche sich einer Operation an der unteren Körperhälfte in Kaudalanästhesie unterziehen müssen, anhand der Comfort B Skala beurteilen, ob diese überhaupt ein Anästhetikum benötigen, wenn ja, wieviel. Es werden zwei Gurppen eingeschlossen. Gruppe 1 kein kontinuierliches Anästhetikum (nur Bedarfsmedikation), Gruppe 2 Propofol als kontinuierliches Anästhetikum in einer Dosierung von 5mg/kg KG. Ziel der Studie ist es die Gesamtdosis an benötigtem Anästhetikum beider Gruppen zu erfassen.

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Studiendetails

Studienziel Primäres Ziel der Studie ist zu evaluieren ob eine zusätzliche medikamentöse Therapie mit Propofol in Kaudalanästhesie bei Eingriffen unterhalb des Nabels notwendig ist. Wir wollen das Sedierungsniveau mittels Comfort-B Skala19 erheben ( Sedierungs- Skore speziell für sedierte Kinder ). Die Messzeitpunkte beginnen mit Hautschnitt der Chirurgen, werden alle 10min durchgeführt und enden postoperativ bei Transfer an die Normalstation.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 34
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Kleinkinder zwischen 0-3 Monaten
  • Unterbaucheingriffe mit geplanten Kaudalblock
  • unterschriebene Einverständniserklärung der Eltern, nach detailiertem Aufklärungsgespräch

Ausschlusskriterien

  • Verweigerung durch den Erziehungsberechtigten
  • Kontraindikation gegen den Kaudalblock
  • Gerinnungserkrankungen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Leistenbruch-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Säuglinge und Kinder, welche sich einer Operation an der unteren Körperhälfte (Anorektal-,Leistenregion und untere Extremität) unterziehen müssen, erhalten einen sogenannten Kaudalblock als anästhesiologisches Verfahren. Dies ist die am häufigsten angewandte Regionalanästhesietechnik an Kindern und Säuglingen. Um diese bereits gut untersuchte Methode durchzuführen, wird der Patient in Linksseitenlage gebracht, um dann 1ml/kg KG Ropivacaine 0,2% oder 0,35% in den Periduralraum unter aseptischen Bedingungen zu injezieren . Zusätzlich besteht die Möglichkeit, je nach Erfahrung der(s) AnästhesistIn(en), via Ultraschall die Ausbreitung des Lokalanästhetikums im Epiduralraum zu beobachten, um die korrekte Lokalisation des Anästhetikums sicherzustellen. Obwohl viele Einrichtungen dieses regionalanästhetische Vorgehen häufig mit einer Allgemeinnarkose kombinieren, ist es unklar, ob die Patienten überhaupt zusätzlich ein Schlafmittel benötigen. Aufgrund unserer klinischen Erfahrungen und in der Annahme, dass die Resorption des Lokalanästhetikums über den Epiduralraum einen Großteil des Schlafeffektes ausmacht, praktizieren wir diese regionale Vorgehensweise nur mit einer leichten Sedierung mittels Propofol in einer Dosierung von 5mg/kg KG. Wie auch immer, kürzlich publizierte Studien lassen darauf schließen, dass Anästhetika negative Effekte auf das entwickelnde Gehirn ausüben. Aus diesem Grund planen wir mit dieser Studie die Schlaftiefe zu analysieren, ob die Patienten überhaupt an einem Schlafmittel wie Propofol bedürfen oder nicht.

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