Beschreibung der Studie

Die Gründe für die Entstehung einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) sind sehr vielfältig und im Einzelfall oftmals ungeklärt. In einer neuen Studie aus Neuseeland wurde nachgewiesen, dass Daumenlutschen und Nägelkauen im Kindesalter zu einer Reduktion des Risikos von z.B. Asthma und Heuschnupfen führt. Eine mögliche Risikoreduktion für eine CED wurde jedoch nicht untersucht. Sicher ist: beide Verhaltensweisen erhöhen die Artenvielfalt von Bakterien der Mundflora. Es erscheint daher möglich, dass Daumenlutschen und Nägelkauen auch die Vielfalt der kindlichen Darmflora erhöhen und dadurch das Risiko für die Entstehung einer CED vermindern.

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Studiendetails

Studienziel Zusammenhang zwischen Daumenlutschen oder Nägelkauen im Vorschulalter und/oder im jungen Erwachsenenalter und eine Reduktion des CED-Risikos. Die Daten werden mittels Patientenfragebogen erhoben.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 2050
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle German IBD Study Group

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • CED,
  • Kontakt zu einem Geschwister,
  • Kontakt zu einer Bezugsperson aus der Kindheit (Mutter/Vater)

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

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Daumenlutschen und Nägelkauen erhöhen nachweislich die Nachweiswahrscheinlichkeit von Enterobacteriacea und intestinalen Parasiten im Mund. Es erscheint daher möglich, dass Daumenlutschen und Nägelkauen auch die Vielfalt des kindlichen intestinalen Mikrobioms erhöhen. Aktuell wurde erstmalig nachgewiesen, dass Daumenlutschen und Nägelkauen im Kindesalter zu einer Reduktion des Risikos einer atopischer Sensibilisierung im Erwachsenenalter führen (Lynch et al.:Pediatrics 2016). Es ist daher interessant, in einer Fall-Kontroll-Studie erstmalig zu untersuchen, ob Daumenlutschen und Nägelkauen auch vor Morbus Crohn und Colitis ulcerosa schützen.

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