Beschreibung der Studie

In dieser Studie wird ein achtwöchiges Humortraining bei Menschen mit schweren psychischen Störungen durchgeführt. Beim Humortraining sollen die Teilnehmer ihren eigenen Humor und das Lachen neu (wieder-)erlernen und v.a. lernen Humor in schwierigen Lebenssituationen anzuwenden, um damit stressreiche Phasen besser bewältigen zu können. Das Manual basiert auf dem von Falkenberg, McGhee und Wild aus dem Jahre 2013 "Humorfähigkeit trainieren - Manual für die psychiatrisch-psychotherapeutische Praxis". Studien zeigen bereits, dass Humortrainings helfen können Konstrukte, wie Heiterkeit oder Wohlbefinden zu steigern und Konstrukte wie Depressivität oder Ängstlichkeit zu verringern. Studien, die sich mit Humor und schweren psychischen Störungen beschäftigen gibt es jedoch noch sehr wenige. Einige Ergebnisse zeigen, dass z.B. Personen mit Schizophrenie Probleme in der Humorwahrnehmung haben. Aus diesem Grund gilt es zu untersuchen, ob auch bei Menschen mit schweren psychischen Störungen ein Humortraining die gleichen förderlichen Effekte hat, wie bei anderen Personen oder ob es Gründe gibt, die die Effektivität des Trainings einschränken.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel STHI - State-Trait-Heiterkeitsinventar 3 Messzeitpunkte: Prä, Post (nach 8 Wochen) und Follow-Up (6 Wochen nach Behandlung); Messung mittels Paper-Pencil-Fragebogen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 1 bis 2
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universität Salzburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einschlusskriterien waren das Vorhandensein einer psychischen Störung aus dem oben genannten Spektrum ("Untersuchte Krankheit/ Gesundheitsproblem"), keine kognitiven Defizite und außreichende Deutschkenntnisse.

Ausschlusskriterien

  • Akute psychotische Störungen, bipolare affektive Störungen, schizo-affektive Störungen, aktiver Alkohl- und/oder Substanzmissbrauch, erhebliche sprachliche und kognitive Einschränkungen (z.B. Demenz)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Phobie-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Die Studie befasst sich mit dem Potential des Humors als Coping-Mechanismus. In einem achtwöchigen Training sollen die Teilnehmer verschiedene Strategien erlernen, um Humor im Alltag und in belastenden bzw. stressreichen Situationen gezielt anwenden zu können. Die Studie hat ein quasi-experimentelles Design und das Manual basiert auf dem von Falkenberg, McGhee und Wild aus dem Jahre 2013 "Humorfähigkeit trainieren - Manual für die psychiatrisch psychotherapeutische Praxis". Studien zeigen bereits, dass Humortrainings helfen können Konstrukte, wie Heiterkeit oder Wohlbefinden zu steigern und Konstrukte wie Depressivität oder Ängstlichkeit zu verringern. Studien, die sich mit Humor und schweren psychischen Störungen beschäftigen gibt es jedoch noch sehr wenige. Einige Ergebnisse zeigen, dass z.B. Personen mit Schizophrenie Probleme in der Humorwahrnehmung haben. Aus diesem Grund gilt es zu untersuchen, ob auch bei Menschen mit schweren psychischen Störungen ein Humortraining die gleichen förderlichen Effekte hat, wie bei anderen Personen oder ob es Gründe gibt, die die Effektivität des Trainings einschränken.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: