Beschreibung der Studie

In dieser Studie wird ein siebenwöchiges Humortraining für Menschen mit einer psychischen Störung durchgeführt. Beim Humortraining sollen die Teilnehmer ihren eigenen Humor und das Lachen neu (wieder-)erlernen und v.a. lernen Humor in schwierigen Lebenssituationen anzuwenden, um damit stressreiche Phasen besser bewältigen zu können. Das Manual basiert auf dem Manual von Falkenberg, McGhee und Wild aus dem Jahre 2013 "Humorfähigkeit trainieren - Manual für die psychiatrisch-psychotherapeutische Praxis". An der Studie dürfen Personen teilnehmen, die eine der folgenden psychischen Störungen aufweisen: leichte bis mittelgradige Depression, Angststörung oder Anpassungsstörung. Studien zeigen bereits, dass Humortrainings helfen können Konstrukte, wie coping humor (Humor als Bewältigungsstrategie einzusetzen), Heiterkeit oder Wohlbefinden zu steigern und Konstrukte wie Depression oder Angst zu verringern. Allerdings wurden die meisten Studien mit gesunden Personen durchgeführt. Studien, die sich mit Humor und psychischen Störungen beschäftigen gibt es jedoch noch sehr wenige. Aus diesem Grund soll in dieser Studie untersucht werden, ob Humortrainings auch bei Menschen mit einer psychischen Störung effektiv sind.

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Studiendetails

Studienziel Coping Humor Scale (CHS): 3 Messzeitpunkte: Prä, post und follow-up (nach 1 Monat) --> werden Online erhoben State-Trait-Heiterkeits-Inventar (STHI): 3 Messzeitpunkte: Prä, post und follow-up (nach 1 Monat) --> werden Online erhoben
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Studienphase 1 bis 2
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universität Salzburg
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • gute Deutschkenntnisse, keine kognitiven Defizite und Diagnosen F32.0 + F32.1, F33.0 + 33.1, F34.1, F40, F42, F43.2

Ausschlusskriterien

  • Ausschluskriterien sind:
  • F20-29 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen
  • F 30. Manische Episode
  • F31 bipolare affektive Störung
  • F32.2/ F 32.3 schwere depressive Episode mit/ohne psychotischen Symptomen
  • F33.2/ F 33.3 rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne/mit psychotischen Symptomen
  • F43.0/ F 43.1 akute Belastungsreaktion/ PTBS
  • F44 dissoziative Störungen
  • F50 Essstörungen
  • F60-69 Persönlichkeitsstörungen
  • akute Suizidalität
  • Alter <18 oder >80
  • kognitive Defizite
  • schlechte Deutschkenntnisse

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Phobie-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Die Studie befasst sich mit der Förderung von coping humor (Humor als Coping-Mechanismus) und Heiterkeit bei Menschen mit einer psychischen Störung. In einem siebenwöchigen Training sollen die Teilnehmer verschiedene Strategien erlernen, um Humor im Alltag und in belastenden bzw. stressreichen Situationen gezielt anwenden zu können. Die Studie hat ein randomisiert-kontrolliertes Design (RCT) mit einer Experimental- und einer Wartelisten-Kontrollgruppe. Das Manual basiert auf dem von Falkenberg, McGhee und Wild aus dem Jahre 2013 "Humorfähigkeit trainieren - Manual für die psychiatrisch psychotherapeutische Praxis". An der Studie dürfen Personen teilnehmen, die eine der folgenden psychischen Störungen aufweisen: leichte bis mittelgradige Depression, Angststörung oder Anpassungsstörung. Vor Beginn der Trainings werden durch ein diagnostisches Gespräch, die Ein- und Ausschlusskriterien kontrolliert. Studien zeigen bereits, dass Humortrainings helfen können Heiterkeit oder Wohlbefinden zu steigern und Depression oder Angst zu verringern. Die meisten Studien wurden allerdings mit gesunden Probanden durchgeführt. Studien, die sich mit Humor und psychischen Störungen beschäftigen gibt es noch sehr wenige. Aus diesem Grund gilt es zu untersuchen, ob auch bei Menschen mit psychischen Störungen ein Humortraining die gleichen förderlichen Effekte hat, wie bei anderen Personen oder ob es Gründe gibt, die die Effektivität des Trainings einschränken.

Quelle

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