Beschreibung der Studie

Die extrakorporale Membranoxgenierung (ECMO) stellt ein Organersatzverfahren der Lunge dar, das sowohl vor als auch nach erfolgter Lungentransplantation zum Einsatz kommen kann. Hierbei ergibt sich die Notwendigkeit zur Blutverdünnung. Zur Zeit wird hierfür vor allem unfraktioniertes Heparin (UFH) verwendet. Im Rahmen der vorliegenden retrospektiven Beobachtungsstudie soll der Einsatz von UFH mit dem von niedermolekularem Heparin (LMWH) zur Blutverdünnung während ECMO-Therapie verglichen werden.

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Studiendetails

Studienziel Die Krankenakten der eingeschlossenen Patienten werde auf das Vorliegen schwerer Blutungsereignisse (Notwendigkeit chirurgischer Intervention, intrakranielle Blutung, unstillbare Blutung) geprüft.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 125
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Medizinische Universität WienUniversitätsklinik für Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Lungentransplantation
  • zwischen 01.01.2006 und 31.04.2017
  • perioperativer ECMO-Support
  • Antikoagulation mit LMWH oder UFH
  • auswertbare Datenkonsistenz

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Lungentransplantation stellt in einem ausgewählten Patientenkollektiv mit Lungenerkrankungen im Endstadium die einzige potentiell lebensrettende Therapie dar. Bei klinischer Verschlechterung nach Listung kann die Zeit bis zu einem passenden Organangebot mittels einer extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) als "bridge-to-transplant" überbrückt werden. Ebenso kann eine ECMO-Therapie postoperativ bis zur Erholung einer transplantierten Lunge verwendet oder im Rahmen eines Transplantatversagens postoperativ initiiert werden. Aufgrund der massiven Gerinnungsaktivierung durch Kontakt des Blutes mit einer großen körperfremden Oberfläche ergibt sich bei ECMO-Therapie die Notwendigkeit einer Antikoagulation. Hierfür existiert derzeit kein ideales, evidenzbasiertes Regime, wobei unfraktioniertes Heparin - trotz all seiner Limitationen - derzeit die am häufigsten verwendete Substanz darstellt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es die Verwendung von unfraktioniertem Heparin (UFH) und niedermolekularem Heparin (LMWH) zur Antikoagulation bei perioperativem ECMO-Support zu vergleichen. Hierfür werden im Rahmen einer retrospektiven Kohortenstudie alle an der Medizinischen Universität Wien zwischen 2006 und 2017 lungentransplantierten Patienten auf das Vorliegen entsprechender Ein- und Ausschlusskriterien geprüft. In Folge sollen die beiden Patientenkohorten mit unterschiedlicher Antikoagulation auf das Auftreten des primären Outcomeparameters "schwere Blutung" sowie des sekundären Outcomeparameter "thromboembolisches Ereignis" untersucht werden.

Quelle

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