Beschreibung der Studie

Das Ziel dieser Register-Studie ist es, den Unterschied zwischen eA1c und HbA1c zu evaluieren, um die generelles Blutzuckereinstellung bei Patienten die ein Flash-Glucose Messsystem nutzen zu überprüfen.

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Studiendetails

Studienziel Überprüfung ob der eA1c ein genauso potenter Marker für die glykämische Kontrolle wie der HbA1c ist
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum für Innere Medizin Klinische Abteilung für Endokrinologie & Diabetologie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • diagnostizierter Diabetes Mellitus länger als ein Jahr
  • männlich oder weiblich, Alter über 18 Jahre
  • Basis-Bolus- oder Insulinpumpentherapie länger als 6 Monate
  • Der Proband verwendet regelmäßig ein Flash Glukose Messsystem (FGM) über mindestens 80% der Zeit
  • Keine bestehende Schwangerschaft, kein/e Geburt oder Schwangerschaftsabbruch innerhalb der letzten 3 Monate

Ausschlusskriterien

  • geistig nicht in der Lage, die Probandeninformation zu verstehen

Adressen und Kontakt

Klinik für Innere Medizin, Abteilung für Endokrinologie & Diabetologie, Graz

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Häufig gestellte Fragen

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Diabetes Mellitus ist eine chronische Erkrankung welche eine regelmäßige Glukosekontrolle notwendig macht um eine gute Stoffwechsellage zu erreichen. Eine gute Blutzuckereinstellung ist mit einem verbesserten Outcome und einer Reduktion von Komplikationen bei Patientinnen mit Diabetes Mellitus verbunden. Die Blutzuckereinstellung wird nicht nur durch die korrekte Insulindosierung, zeitliche Koordinierung der Insulinapplikation und einer vorhersehbaren Insulinwirkung beeinflusst, sondert auch durch die Mahlzeiten selbst (Größe, Zusammensetzung, Absorption), körperliche Bewegung, Erkrankung und vielem mehr. Durch die Komplexität der Insulintherapie erreicht ein großer Anteil der PatientInnen mit Diabetes Mellitus die empfohlenen Stoffwechselziele nicht oder leidet an häufigen Hypoglykämien, selbst wenn die modernsten Insuline verwendet und technologische Hilfsmittel wie Insulinpumpen, Bolusrechner und Diabetes Apps eingesetzt werden. Neue Studien zeigten, dass durch die aktuell verfügbaren, genaueren kontinuierlichen Glukosemonitoringsystme (CGMs) eine HbA1c Reduktion erzielt und auch das Risiko der Hypoglykämien vermindert werden konnte. In den letzten Jahren hat sich eine neue Art der subkutanen Glukosemessung etabliert – das sogenannte Flash Glucose Monitoring (FGM). Im Gegensatz zum herkömmlichen CGM, bei dem ein kontinuierliches Glukosesignal dargestellt wird und die PatientInnen bei drohenden Hypo- oder Hyperglykämien gewarnt werden, benötigt FGM mehr Interaktion mit den AnwenderInnen. Diese müssen aktiv den Sensor scannen um einen Glukosewert angezeigt zu bekommen. Außerdem gibt es keine Warnfunktion vor drohenden Hypo- oder Hyperglykämien. Dennoch konnte durch die Anwendung von FGM in randomisierten, kontrollierten Studien eine Reduktion der Hypoglykämien bei Erhalt von stabilen HbA1c-Werten beobachtet werden. Durch das quasi-kontinuierliche Glukosesignal kann des Weiteren die durchschnittliche Glukoseeinstellung anhand des sogenannten eA1c (elektronischer HbA1c) automatisch berechnet werden. Im Gegensatz zum eA1c ist der HbA1c von Hypo- und Hyperglykämien sowie auch Hämoglobinopathien beeinflusst. Deshalb könnte der eA1c ein robusterer Parameter der glykämischen Kontrolle sein. Im Rahmen dieser Registerstudie soll der eA1c mit dem HbA1c sowie Laborparametern (Hämoglobinwert, Nierenfunktion) bei PatientInnen mit Diabetes Mellitus und routinemäßiger FGM-Verwendung verglichen und der Einfluss von Hypo- und Hyperglykämien untersucht werden.

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