Beschreibung der Studie

Die Studie beurteilt den Effekt von Fußpflege auf die sekundäre Prävention von Fußkomplikationen bei Patientinnen, die in den Jahren 1997 bis 1998 an einer kontrollierten Studie über den Ausgang von Hochrisikopatienten mit und ohne Fußpflege teilgenommen haben. Der diabetische Fuß tritt häufig als Folge einer schlechten Diabeteseinstellung auf und geht mit einer erheblichen Sterblichkeit bei Diabetikerinnen einher. An der Entstehung des diabetischen Fußsyndroms sind die diabetische Polyneuropathie (Nervenschädigung) und die peripher arterielle Verschlusskrankheit (verminderte Durchblutung der Arterien in den Beinen) ursächlich beteiligt. Die Prophylaxe nach dem Auftreten und der Abheilung von Fußulzerationen hat eine große Bedeutung, da ein Wiederauftreten ein hohes Risiko für Amputationen darstellen. Die professionelle Fußpflege nimmt einen hohen Stellenwert in der Vorbeugung ein. Die PatientInnen werden in der Studie hinsichtlich des Auftretens von Komplikationen nachuntersucht. Es handelt sich um eine zurückblickende Analyse unter Verwendung der (elektronischen) Krankenakten.

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Studiendetails

Studienziel Mortalität
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 91
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum für Innere MedizinAbteilung für Endokrinologie & Diabetologie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patientinnen, die an der Universitätsklinik für Innere Medizin, Klinische Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, in den Jahren 1997 und 1998 an einer kontrollierten Studie über das Outcome von Hochrisikopatienten mit und ohne Fußpflege teilgenommen haben.

Ausschlusskriterien

  • N/A

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Der diabetische Fuß verursacht eine erhebliche Mortalität und Morbidität von Patienten mit Diabetes Mellitus. Das diabetische Fußsyndrom manifestiert sich meist erst Jahre nach einer schlechten Diabeteseinstellung. Ursächlich beteiligt sind die diabetische Polyneuropathie und die peripher arterielle Verschlusskrankheit. Nach Auftreten eines Fußulkus und dessen Abheilung ist die Prophylaxe neuerlicher Ulzerationen wichtig, um ein Rezidiv des Ulkus zu verhindern, da Rezidive ein hohes Risiko für eine Amputation darstellen. Ein Standbein dieser Prophylaxe ist die professionelle Fußpflege. In den Jahren 1997 und 1998 wurde zu diesem Thema eine randomisierte, kontrollierte Studie an der diabetischen Fußambulanz am Universitätsklinikum Graz durchgeführt. In dieser Studie werden die Teilnehmer der damals durchgeführten Studie eingeschlossen und hinsichtlich dem Auftreten von Komplikationen nachuntersucht. Es handelt sich um eine retrospektive Analyse unter Verwendung der (elektronischen) Krankenakten.

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