Beschreibung der Studie

Die Wirkung unterschiedlicher Suizidpräventionsbotschaften auf die Befindlichkeit und suizidrelevante Einstellungen wird mit Hilfe einer randomisierten kontrollierten Studie analysiert, bei der quantitative Methoden der Datenerhebung eingesetzt werden. Insgesamt sollen mindestens 476 Teilnehmer rekrutiert werden. Nur volljährige Personen mit ausreichenden Deutschkenntnissen werden zur Teilnahme eingeladen. Es wird 2 Experimentalgruppen und eine Kontrollgruppe geben. Die Zuteilung der Versuchspersonen zu den Gruppen wird zufällig erfolgen. Die ProbandInnen der Experimentalgruppen erhalten einen Artikel mit einem Interview einer Suizidexpertin über die Bewältigung suizidaler Krisen. Bei Gruppe #1 wird der Fokus in der Überschrift und den Pull-Quotes verstärkt darauf liegen, dass suizidales Verhalten verhütet werden kann. Bei Gruppe #2 soll vermehrt darauf fokussiert werden, wie häufig suizidales Verhalten in der Bevölkerung vorkommt. Die beiden Artikel unterscheiden sich inhaltlich und bezüglich des Layouts nicht voneinander, nur in der Überschrift und den Pull-Quotes. Die ProbandInnen der Kontrollgruppe erhalten einen Artikel im selben Layout, in dem eine Expertin zu einem Gesundheitsthema ohne Bezug zu Suizid oder psychischer Gesundheit interviewt wird. Vor und nach dem Lesen des Artikels werden bei den Teilnehmenden verschiedene Variablen zu Soziodemographie, psychischer Vorgeschichte, Identifikation, Schätzungen zu der Prävalenz von suizidalem Verhalten, aktueller Stimmung, Suizidalität, stigamtisierender Einstellung gegenüber suizidalen Personen und Einstellung zu Suizidprävention erhoben.

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Studiendetails

Studienziel Suizidalität gemessen durch Subskala „Survival and Coping beliefs“ des Reasons for Living Inventory, wird nach der Intervention (T2) erhoben.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 476
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Medizinische Universität Wien

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • volljährig, ausreichende Deutschkenntnisse

Ausschlusskriterien

  • nicht volljährig, keine ausreichende Deutschkenntnisse

Adressen und Kontakt

Onlineforen, soziale Medien

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Die Wirkung unterschiedlicher Suizidpräventionsbotschaften auf die Befindlichkeit und auf suizidrelevante Einstellungen wird mit Hilfe einer randomisierten kontrollierten Studie analysiert, bei der quantitative Methoden der Datenerhebung eingesetzt werden. Insgesamt sollen mindestens 476 Teilnehmer rekrutiert werden. Nur volljährige Personen mit ausreichenden Deutschkenntnissen werden zur Teilnahme eingeladen. Es erfolgt eine randomisierte Zuteilung zu den 2 Experimentalgruppen und einer Kontrollgruppe. Den ProbandInnen der Kontrollgruppe wird ein Zeitungsartikel, in welchem eine Expertin zu einem Gesundheitsthema interviewt wird, welches keinen Bezug zu suizidalem Verhalten oder psychischer Gesundheit hat, vorgelegt. Die ProbandInnen der Experimentalgruppen erhalten einen Zeitungsartikel über ein Interview mit einer Expertin über die Bewältigung von suizidalen Krisen. In einem Artikel wird im Titel und den Pull-Quotes speziell darauf fokussiert, dass suizidales Verhalten vermieden werden kann (Gruppe 1). Im zweiten, inhaltlich gleichen, Artikel wird der Fokaus auf der Häufigket von suizidalem Verhalten liegen (Gruppe 2). Alle drei Artikel werden im selben Layout verfasst sein. Die primäre Outcome-Variable ist Suizidalität (Subskala „Survival and Coping beliefs“ des Reasons for Living Inventory), als sekundäre Outcome-Variablen werden Stimmung (Befindlichkeitsfragebogen Subskala „Gedrückte vs. gehobene Stimmung“), Priming (Wortergänzungstest), Wortwahl (bei Zusammenfassung des Textes), Helpseeking (General Helpseeking Questionnaire) und Prävalenzeinschätzungen zum Thema Suizid, Identifikation (Wishful Identification Scale), Stigmatisierende Einstellung gegenüber suizidalen Personen (Subskala Stigma der Kurzform der Stigma of Suicide Scale) und Einstellung zu Suizidprävention (Policy attitudes toward suicide prevention scale) erhoben. Es wird erwartet, dass die Rezeption von Aufklärungsmaterial, das auf die Bewältigung einer suizidalen Krise fokussiert, die Suizidalität der Rezipientinnen verringert. Es soll überprüft werden, ob die positiven Effekte bei Botschaften, die nicht betonen, wie häufig suizidales Verhalten in der Bevölkerung auftritt, stärker sind.

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