Beschreibung der Studie

Die Bauchfellentzündung nach Darmdurchbrüchen oder Darmoperationen (sekundäre Peritonitis) ist eine der schwersten chirurgischen Krankheitsformen mit hohen Sterbe- und Invaliditätsraten. Eine rasche und adäquate Therapie hat einen entscheidenden Einfluss auf die Prognose. Das Primärziel dieser Studie ist die Erstellung einer umfassenden Datenbank über den klinischen Verlauf, das Risikoprofil und die Ergebnisse von Patienten mit sekundärer Peritonitis, die im Donauspital Wien einer intensivmedizinischen Betreuung bedurften, um eine Verbesserung in Diagnose und Therapie dieser schweren Erkrankung zu erzielen. Anhand spezifischer Fragestellungen werden konkrete Themen mit noch kontroversen Ergebnissen beleuchtet, wie zum Beispiel die Wertigkeit prognostischer Parameter, die Relevanz intraabdomineller mikrobiologischer Abstriche und nachgewiesener Antibiotika-Resistenzen, die Auswirkungen Darmfisteln sowie Langzeitergebnisse und Lebensqualität nach Entlassung der Patienten.

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Studiendetails

Studienziel Das Primärziel der Studie ist die Erstellung einer umfassenden Datenbank über den klinischen Verlauf, das Risikoprofil und das Outcome von Patienten mit sekundärer Peritonitis, die im DSP (Sozialmedizinisches Zentrum Ost – Donauspital) einer intensivmedizinischen Betreuung bedurften.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Chirurgische AbteilungSMZ Ost - Donauspital

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten die in den Jahren 2010 – 2018 aufgrund einer intraoperativ nachgewiesenen sekundären Peritonitis an einer der beiden Intensivstationen des Sozialmedizinischen Zentrums Ost – Donauspital (DSP) behandelt werden mussten.
  • Inkludiert werden damit alle chirurgisch versorgten Patienten mit einer sekundären Peritonitis ab dem 18. Lebensjahr.

Ausschlusskriterien

  • Patienten ohne Nachweis einer sekundären Peritonitis, Alter unter 18 Jahren oder keiner Behandlung auf der Intensivstation werden aus der Studie ausgeschlossen.
  • Ebenso werden Patienten die eine Teilnahme an der Studie ablehnen ausgeschlossen.
  • Bei der Untersuchung der Langzeitergebnisse werden jene Patienten nicht inkludiert, die an einem Follow-up oder einem telefonischen Interview nicht interessiert sind.

Adressen und Kontakt

Chirurgische Abteilung - Donauspital Wien, Wien/Österreich

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der Studie: Das Primärziel der Studie ist die Erstellung einer umfassenden Datenbank über den klinischen Verlauf, das Risikoprofil und das Outcome von Patienten mit sekundärer Peritonitis, die im DSP einer intensivmedizinischen Betreuung bedurften, um eine Verbesserung in Diagnose und Therapie dieser schweren Erkrankung zu erzielen. Mithilfe der unten genannten speziellen Fragestellungen werden konkrete Themen mit noch kontroversen Ergebnissen beleuchtet. Fragestellungen: Wie viele Patienten wurden mit einer sekundären Peritonitis in den Jahren 2010 – 2018 an den Intensivstationen des „Sozialmedizinischen Zentrums Ost – Donauspital“ vor und/oder nach chirurgischer Therapie behandelt und wie war deren klinischer Verlauf? Eine umfassende Darstellung des klinischen Verlaufs der Patienten, sowie eine deskriptive Analyse des Kollektivs und Vergleich mit Studienpopulationen aus der Literatur bildet die Basis der Studie. Anhand dieses Patientenkollektivs werden dann 4 spezielle Fragestellungen untersucht: a) Wertigkeit der prognostischen Parameter bei Patienten mit postoperativer Peritonitis im Vergleich zu Patienten mit ambulant erworbener Peritonitis b) Vergleich der Resistenzentwicklung von ambulant erworbener intraabdomineller Infektion und postoperativer Peritonitis bei offenem Abdomen c) Auswirkungen auf den klinischen Verlauf bei der Entwicklung enteroatmosphärischer Fisteln nach schwerer intraabdomineller Infektion d) Langzeitergebnisse und Lebensqualität nach schweren intraabdominellen Infektionen mit Intensivaufenthalt

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